16 Juli.7.2026, 19 – 22h, Stadtarchiv Stuttgart, Bellingweg 21, Vortragssaal – eine Veranstaltung während der Stuttgarter CSD-Kulturwochen 2026

Thomas Sparr stellt sein neues Buch vor, das sich mit dem Mythos und der Wirklichkeit des Aufstands in der Christopher Street und seinen Folgen bis heute beschäftigt. Nah an den Menschen erzählt er von der gelungenen Selbstbefreiung, die trotzdem bis heute gefährdet ist. In jener New Yorker Nacht zum 28. Juni 1969 wehrten sich junge Drag Queens, Queers und People of Color in der Bar „Stonewall Inn“ gewaltsam gegen eine Razzia der Polizei. Wie wirkte sich dieses Ereignis in Deutschland aus? Wie veränderte es die Selbstbilder queerer Menschen und wie die Art und Weise, in der andere sie bis heute wahrnehmen?

In einem kurzen Impuls berichtet im Anschluss Günter Riederer (Stadtarchiv Stuttgart) vom ersten CSD in Stuttgart 1979. Danach gibt es ein Gespräch mit Thomas Sparr.

Thomas Sparr ist Autor, Literaturwissenschaftler und Verlagslektor. Nach dem Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie in Marburg, Hamburg und Paris war er von 1986 bis 1989 an der Hebräischen Universität in Jerusalem tätig, anschließend im Deutschen Literaturarchiv in Marbach. Von 1990 bis 1998 leitete er den Jüdischen Verlag, war Cheflektor des Siedler Verlags und arbeitet heute im Suhrkamp Verlag als Editor-at-Large.

Im Rahmen der CSD-Kulturwochen „Stuttgart PRIDE“, in Kooperation mit der AG Queere Erinnerungskultur Der-Liebe-Wegen des Weissenburg e.V und IG CSD Stuttgart e.V.

Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang in den Innenhof des Stadtarchivs.