Themenführung durch die Dauerausstellung im Hotel Silber, dem ehemaligen Sitz der Gestapo in Stuttgart, Dorotheenstraße 10 mit anschließender Talkrunde

Sie waren alle Opfer der NS-Diktatur, passten nicht in das faschistische Weltbild von Geschlechtern, Liebe und Begehren und standen teilweise auch nach 1945 im Visier der Kriminalbeamten der Abteilung „Sitte“ im Stuttgarter „Hotel Silber“. Die lange im Verborgenen gehaltenen Geschichten queerer Menschen während und nach der NS-Diktatur stehen im Fokus der Führung im Rahmen des Stuttgart PRIDE – Christopher Street Days (CSD).

Es führen Kurator*innen vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg und Ralf Bogen von der AG Queere Erinnerungskultur „Der-Liebe-wegen“ des Weissenburg e. V. Im Anschluss geht Janka Kluge auf die besondere Forschungssituation zu Trans*-Personen ein. Vicky Savolyi, Mitglied der „Burgjugend“ und Sprechende Person des Gesamtvorstands des Weissenburg e. V., sowie Alex Häfner und Tanja Gemeinhardt von der „Mission TRANS“ widmen sich der Frage, was die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit für heute bedeutet.

Kosten: 4 €

Wir bitten um Anmeldung bis zum 17.07., 12 Uhr unter veranstaltungen-hs@hdgbw.de.

Kooperationspartner*innen: AG Queere Erinnerungskultur – „Der-Liebe-wegen“ des Weissenburg e. V. – Zentrum LSBTIQA+ Stuttgart, Haus der Geschichte Baden-Württemberg, IG CSD Stuttgart e. V., Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V.